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Abhängigkeit des „Wunderwerks Mensch“
Dependence of the "miracle work human"

Sich von sich entfernen...
Unzweifelhaft enthält die menschgemachte Teilwelt Änderungen der menschungemachten Teilwelt durch menschliche Einwirkungen und durch die körperlichen, geistigen und emotionalen Wandlungen der Menschen durch ihre Erfahrungen im Prozess des Älterwerdens und des Generationenwechsels.
Mit der Komplexität dessen, was Selbsterkenntnis und Selbsterhaltung, Wir und Ich, An- und Absicht, Um- und Nachsicht, Prüfung und Vorurteil, Glauben und Wissen, Erinnerung und Erkenntnis, Willens- und Handlungsfreiheit, Anpass- und Durchsetzungsvermögen und vieles Weitere betrifft, haben sich ungezählte Menschen anthropologisch und philosophisch beschäftigt bis hin in das vermessene anthropozentrische Weltbild.
Über allem steht die Abhängigkeit des „Wunderwerks Mensch“ in all seiner leiblichen, geistigen und lebensfähigen Funktionalität von Vorausgesetzem, angefangen mit der Biologie seines Aufbaus, aufgehört mit physikalischen Größen, beispielsweise Schwerkraft oder ihn schützende Atmosphäre der Erde oder Licht und Wärme spendende Sonne als Zentralkörper in „unserem“ Sonnensystem der Milchstraßengalaxis.

Undoubtedly the manmade partial world contains changes of the not-manmade partial world by human influences and by the physical, mental and emotional changes of the people through their experiences in the process of growing older and the generational change.
With the complexity of concerning self-knowledge and self-preservation, we and I, opinion and intention, circumspection and leniency, testing and prejudice, belief and knowledge, remembrance and cognition, freedom of will and of action, adaptability and powers of self-assertion, and much more, were uncounted people busy with anthropological and philosophical questions up to the presumptuous anthropocentric world view.
Above all, there is the dependence of the "miracle work of man" on all of his bodily, spiritual and viable functionality from presuppositions, beginning with the biology of its structure, ending with physical quantities, for example gravity or the earth's atmosphere protecting him, or giving light and warmth from the sun as a Central body in "our" solar system of the Milky Way galaxy.

Meine Welt ist die Welt...

Die Beziehung zwischen Menschen gerät philosophisch oft in entgegengesetzte Positionen. Alles Wissen ist Erinnerung, sagt Thomas Hobbes (1588-1679), aber auch: Alles menschlich-sittliche Handeln geht von der Selbstliebe aus, und nur das eigene wohlverstandene Interesse zwingt zur Rücksicht auf die Mitmenschen. Jean-Jaques Rousseau (1712-1778) setzt dagegen: Die Liebe wird ihres großen Reizes beraubt, wenn sie von der Anständigkeit verlassen wird.
Es bleibt der Appell, dessen Realisierung Immanuel Kant (1724-1804) von der Menschheit fordert, indem der Mensch so handeln soll, dass die Maxime seines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte. Dieser kategorische Imperativ bleibt als formales Prinzip ein Appell. Und es bleibt die Frage, in welcher philosophischen Sprache bürgerliche Alltagsmenschen in ihren Berufen und ihren Sorgen denn zum eigenen Vorteil zu gewinnen wären.

The relationship between people often gets philosophically into opposite positions. All knowledge is memory, says Thomas Hobbes (1588-1679), but also: All human-moral action proceeds from self-love and only one's own well-understood interest compels consideration for fellow human beings. Jean-Jaques Rousseau (1712-1778) counters: Love is deprived of its great charm, if it is abandoned by decency.
There remains the appeal, the realization of which Immanuel Kant (1724-1804) demands from humanity, in that man should act in such a way that the maxim of his will could at the same time be regarded as the principle of a general legislation at any time. This categorical imperative remains as a formal principle an appeal. And the question remains in which philosophical language civil everyday people in their professions and their concerns could be won over to their own advantage.

Nachwortbedürfnis
Afterword Requirement

Pascual Jordan, Der Naturwissenschaftler vor der religiösen Frage, Gerhard Stalling Verlag Oldenburg / Hamburg, 1963, Seite 267:
„( ... ) Augustin (De Civitate Dei, Buch XL, Kap. 6): Ohne Zweifel ist die Welt nicht in der Zeit, sondern mit der Zeit erschaffen. Vor der Welt konnte Zeit nicht sein, weil keine Kreatur war, mit deren bewegtem Zustandswechsel sie hätte werden können. –
In einer mit der Denkweise heutiger Physik engstens und überraschend übereinstimmender Weise urteilt also der heilige Augustin, dass es sinnlos sei, von Zeit zu sprechen, ohne Bezug zu nehmen auf Vorgänge, Bewegungen, Änderungen, die sich in der Zeit abspielen ( ... )“.

Pascual Jordan, The natural scientist before the religious question, Gerhard Stalling Verlag Oldenburg / Hamburg, 1963, page 267: "( ... ) Augustin (De Civitate Dei, book XL, chap. 6): Without doubt the world is not created in time, but with time. Before the world time could not be, because there was no creature with whose moving change of state it could have become. –
In a way most closely and surprisingly agreeing with the way of thinking of today's physics the holy St. Augustine judges that it is senseless to speak of time without reference to processes, movements, changes, which take place in the time ( ... )".

Bloße Gegenwart fällt aus der Zeit heraus? Wie das? Es kommt dringend hinzu, dass Ursache-Wirkung-Vorgänge Vorher-Danach-Geschehen bedeuten, auch rein gegenständlich, auch ganz kreaturunabhängig, und vielfach auf Naturvorgänge einwirken, auf dingliche Alterungsprozesse, auf Lichtausbreitung, galaktische Bewegungen, auf Quantensprünge usw. – es sind Logik-, Mathematik-, allgemeine Natur- und weitere Ur-Gesetze, die es unveränderbar überall und immer gegenwärtig gibt zur geistigen Kenntnisnahme und kreativen Nutzung. Hier bedeutet Gegenwart den anfang- und endelosen elementar-zeiträumlichen Momentbestand („nur da“), notwendig aus dem Wissen, dass Martin Heideggers „Nichts“ nur „nicht“ ist. Dingliche Gegenwart muss dagegen zeitlich begrenzt sein, denn es gibt elementares Nacheinandersein, definiert von Max Planck im Wirkungsquantum mit endlichem quantenmechanischem Energiewert h = 6,6252 × 10⁻34 Joule/sec – ein Grenzwert analog dem oberen Grenzwert der Lichtgeschwindigkeit („Null-Gegenwart“ ist widersprüchlich in sich selbst).
Ereignisse, Erscheinungen können nur elementar nacheinander in ihre Gegenwart kommen, nicht schlagartig als Ganzes (wie das?).
Johannes Duns Scotus (um 1265/66-1308) beschreibt seinen 13. Satz: Die höchste Natur ist unverursachbar. 14. Satz: Die höchste Natur ist eine aktuell existierende. Auch wenn im Hinblick auf „göttliche Schöpfung“ gemeint – die höchste Natur ist eine aktuell existierende. Scotus hielt Glauben und Wissen nicht als identisch mit Theologie und Philosophie, er brachte die konkret erkennbaren Dinge seiner Zeit kritisch in den Vordergrund – eben jene seiner Zeit.

Mere presence falls out of time? How so? It is urgently added that cause-effect-processes mean before-after-happenings, also purely objectively, also completely creature-independent, and affect many times natural processes, material aging processes, light propagation, galactic movements, quantum leaps and so on – there are logic-, mathematics-, general nature- and further primeval laws which exist unchangeably everywhere and always present for the spiritual knowledge and creative use. Here presence means the beginning- and endless elementary-temporal momentary existence ("only there"), necessary from the knowledge that Martin Heidegger's "nothing" is only "not". Corporeal presence, on the other hand, must be temporally limited, because there is elementary successiveness, defined by Max Planck in the quantum of action with finite quantum mechanical energy value h = 6,6252 × 10⁻34 Joule/sec – a limit value analogous to the upper limit of the speed of light ("zero presence" is contradictory in itself).
Events, appearances can come only elementary one after the other into their presence, not abruptly as a whole (how that?).
Johannes Duns Scotus (about 1265/66-1308) describes his 13. Theorem: The highest nature is uncausable. 14th proposition: The highest nature is a currently existing one. Even if with regard to "divine creation" meant – the highest nature is an actual existing one. Scotus did not consider faith and knowledge to be identical with theology and philosophy, he brought the concretely knowable things of his time critically into the foreground – just those of his time.

Den Planeten Erde als Zentrum des menschungemachten Universums zu erheben war schon immer eine menschlich-ideologische Vermessenheit, auch zur Einrichtung selbstgesetzter Interesse-, Betrachtungs- oder Tätigkeitsgrenzen, und das oft wider alles bessere Wissen. Von uns aus den „äußeren Rand“ des Universums erkennen zu wollen offenbart menschliches Mittelpunktdenken, es sei denn, dass nur der von hier aus optisch erreichbare Teil des Universums gemeint wäre. Das gilt auch für die beobachtbare gravitative oder kosmologische Rotverschiebung, in deren berechenbaren Bereichen physikalische Prozesse dazu führen, dass deren Ablaufgeschwindigkeit sich in Gegenstandsobjekten aus irdischer Sicht zunehmend verlangsamt.

Elevating the planet earth as the center of the not-manmade universe has always been a human-ideological presumptuousness, also for the establishment of self-imposed limits of interest, consideration or activity, and this often against all better knowledge. From the view of us to recognize the "outer edge" of the universe reveals human center thinking, except that only the part of the universe which can be reached optically from here is meant. This is also valid for the observable gravitational or cosmological "redshift", in whose calculable areas physical processes lead to the fact that the speed of these processes increasingly slows down from the earthly point of view.

Was ist denn wo...

Das Ineinander vieler Merkmale und vielschichtiger Funktionen in komplexen Systemen ist oft schwer zu durchschauen und zu ordnen. In welche Bestandsteile wird zergliedert, welche zu untersuchenden Merkmale gehören wohin, in welcher umfassenden Sorgfalt wird die Analyse mit welchen schlüssigen Begründungen durchgeführt und bewiesen – eine Aufgabe an folgerichtig denken wollende Menschen in Gespanntheit auf das Ergebnis, ohne ihr „ganz normales Leben“ dabei zu unterdrücken.

The interrelationship of many features and complex functions in complex systems is often difficult to understand it and putting it in orders. Which parts of the system must be dissected, which features to be examined belong where to, in which comprehensive care the analysis is carried out and proven with which explanations – a task to people who want to think logically and in anticipation of the result without suppression of their "quite normal life".