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Hintergrundschockergedicht? Nein, nur Spaßsatire...

Es gibt nur sehr wenige Philosophen, die Probleme lösen. ( ... ) Die meisten Philosophen erkennen weder ein Problem, noch eine Lösung, auch wenn sie sie sehen: Diese Dinge liegen einfach außerhalb ihres Interessengebietes.
Karl R. Popper, Auf der Suche nach einer besseren Welt, Piper München, Zürich

Auch fällt (und fiel) es überhaupt nur sehr wenigen Menschen leicht, ihre seriös erarbeitete Weltkenntnis mit deren oft entdeckbaren Humorkomponenten zu füllen – zur eigenen Erbauung, jedoch vor allem zu jener, die es Anderen ermöglicht, den überzeugt geschilderten Wissenskern entspannt aufzugreifen, um ihn bald ernsthaft zu bedenken... um vielleicht, wertgeschätzt, einen Widerspruch voranbringend aufzudecken...

Es fehlt aber, gegenteilig zur Spaßsatire, an Humor, wenn einer wie Karl Raimund Popper (1902–1994) von Ludwig Wittgenstein (1889-1951) als irgendein Esel aus London bezeichnet wird, wenn Martin Heidegger (1889-1976) ihn von seinen Schülern verlachen lässt, wenn Leute wie Theodor Adorno (1903-1969) oder Jürgen Habermas (*1929) ihn bekämpfen, wie die „Hannover Allgemeine“ vom 27.07.2002 es journalistisch beschreibt. Warum, rhetorisch gefragt, bekämpfen auch Philosophen einander, statt aus philosophischem Interesse uneitel zuzuhören und nachdenklich abzuwägen, um Voreingenommenheit abzubauen und sachlich zu disputieren? Popper benannte ideologisch geprägte Gegner als Schwätzer, bekämpfte theoretischen Dogmatismus und politischen Totalitarismus, ging gegen „Schwätzer“ mit „intellektueller Aggressivität“ vor, wie der Popper-Biograf Bryan Magee es berichtet, und mit der Gleichsetzung von Kommunismus und Faschismus machte Popper sich unverzüglich bei linkspolitisch denkenden Leuten unbeliebt. Konsequent stand er für die offene Gesellschaft ein. Doch Ansichten sind das alles nicht, die jene Voraussetzungen im Fokus haben, wodurch Menschsein überhaupt erst möglich ist. Die Komplexität der Fülle des menschlichen Daseins, Denkens und Handelns bewirkt ja geradezu die Fülle der Unterschiede philosophischer Erkenntnisse und Behauptungen, wozu dringend ganz gewöhnliche Lebenserfahrungen gehören, sofern darüber auf kluge, ernst zu nehmende Weise nachgedacht und ein in sich schlüssiges Denkergebnis gewonnen wurde. Häme, professionelle Eitelkeit wie zuvor beschrieben diskreditieren intelligentes Erfahrungswissen, gewonnen aus der Kompetenz, mit Systemverflechtungen umzugehen, und jener Kompetenz, individuell gesammelte Erfahrungen im Vergleich mit historisch gewonnenen gut genug abzusichern. Es gibt zahlreich wissenschaftliche Kenntnis über das, was der natürlichen Existenz des Menschen vorausgesetzt ist. An erster Stelle ist dafür der Planet Erde erforderlich. Er ist seinerseits allerlei Voraussetzungen unterworfen. Dieser Planet bot und bietet den lebensgeeigneten Temperaturbereich, die Atmosphäre, das Wasser, die Nahrungsvielfalt und vieles weitere dazu. Lebewesen konnten bis hin zu Lebewesen mit menschlichem Ich-Bewusstsein entstehen und sich weiterentwickeln. Als die erste aller Voraussetzungen überhaupt kann man die philosophische Frage des Martin Heidegger setzen: Warum ist überhaupt SEIENDES und nicht vielmehr NICHTS? Der Versuch, zu dieser in sich selbst widersprüchlichen Frage eine in sich selbst widerspruchsfreie erste Antwort zu finden war Anlass für das, was den Text dieses Aufsatzes ausmacht. Aus dieser Antwort in sich selbst widerspruchsfreie Folgerungen zu beschreiben entstand aus dem Wissen meiner naturgesetzmäßigen und systemtechnischen Lebensarbeit. Menschen können ohne diesen Versuch denken und handeln wie sie denken und handeln, man braucht ihn nicht dazu. Menschliche Schwächen werden aber bleiben: Ideologischer Durchsetzungszwang, intoleranter Gruppenegoismus, Folgerichtigkeitsignoranz, Herrschsuchtbefriedigungssucht ... ... etc.

Warum nicht auch mal selber denken

Selber-Nachgedachtes kam vor vielen Jahren zu einer belustigenden Aussage. In jungen Jahren war ich im Hamburger Unternehmen C. Plath am grundsätzlich raumstabilen, elektronisch gesteuert aber erdoberflächenparallel gehaltenen Trägheitsnavigationssystem LN-3 des Lockheed-Starfighters F 104 beschäftigt. Während des Beobachtens der analogen Schreiberaufzeichnung einer sogenannten Schulerschwingungsperiode von 84,4 Minuten gab es die Aussage eines Kollegen „...und kein Lämpchen leuchtet“. Wie von einer Eingebung gesteuert behauptete ich, dass keine Lampe weder leuchten noch nicht leuchten kann, nur eine existierende Lampe könne das. In unserer Dreimannrunde wurde das als ein humoriger Einwand empfunden und schnell wäre die Sache erledigt gewesen, wäre mir nicht sogleich die Konsequenz daraus klar geworden. Die Konsequenz war dieses: Es ist nicht möglich, dass etwas, das nicht ist, etwas kann oder nicht kann. „Kein Etwas“ kann es nicht geben, also auch nicht keine Lampe. Eine vorhandene Lampe gibt es selbstverständlich. „Und was haben wir jetzt davon?“ fragten wir uns, aber doch dachten wir weiter darüber nach. Es wurde zu einer prinzipiellen philosophischen Frage. Denn was sich auf ein Etwas als vorhandene Lampe bezog, konnte sich auch auf ein Etwas als vorhandenes Universum beziehen. Überhaupt auf jedes Existierende, und mehr noch, auf alles, was es gegenständlich gibt, und auf alles, was immateriell „da ist“. Darüber in Folgerichtigkeit nachzudenken konnte nur noch interessanter werden. Es führte uns weit zurück in uraltgriechische Jahre, als über Sein und Nichtsein, wie wir wussten, bereits sinnvoll nachgedacht wurde.
Es ist so viel geschrieben worden, meint der Dichter Jean Paul (1763-1822), dass kein Mensch mehr weiß, ob er nachbetet. Aber auch: Der Philosoph verliert seine Freiheit, wenn er sein System gefunden hat, der Dichter wird durch alle Erfindungen nur freier. Nichts gegen Dichter, im Gegenteil. Der Philosoph aber muss versuchen, glaubwürdig zu sagen, was stimmen sollte oder was stimmt.

 

Warum nicht auch mal folgerichtig denken

Der Begriff „Prinzip“ als jene Grundlage, woraus innere Gesetzmäßigkeiten ihren Ursprung haben, ist – für das Weltverständnis aus irdischer Perspektive – definiert als der urgründliche Ausgangspunkt zum Auffassen, Verstehen, Erfassen und dem Begründen einer Beschreibung der existierenden materiellen und immateriellen Gesamtweltwirklichkeit, bestehend aus zwei Teilweltwirklichkeiten im gemeinsamen Da-Gewesensein, Da-Sein und Später-Sein.

 

Zuviel Denken

 Zuviel, zuviel, wir kehren um, man muss, mein Sohn, nicht alles wissen.

Zwei Teilwelten nur? Das schon wäre der „Kosmos“?

Die beiden Teilwelten – aus irdischer Perspektive – sind definiert als die menschungemachte Teilwelt und die menschgemachte Teilwelt. Die Voraussetzung der menschungemachten Teilwelt für die menschgemachte ist evident. Mit welchem Argument wäre ein Zweifel wohl zu begründen. Das „Sein der Gesamtwelt“ in ihrer gewesenen, seienden und werdenden Wirklichkeit und Wirksamkeit kann auf diese Weise aus menschlicher Sicht in sich selbst widerspruchsfrei betrachtet werden. Auch sind aus irdischer Perspektive mehr als diese zwei Teilwelten rational nicht beschreibbar. Das, was es gab (nicht mehr ist), was es gibt und was es geben wird (noch nicht ist), ist irgendwann irgendwo als ein besonderes, für sich seiendes Etwas einmal „da“ gewesen oder ist einmal „da“ oder wird einmal „da“ sein. So wird deutlich, dass Zeitlichkeit und Räumlichkeit jedem Etwas und jedem Etwas-Element für die Gegenwart ihres Da-Seins vorausgesetzt sind. Sich „etwas“ vorzustellen, „das“ weder da war noch da ist und auch nicht einmal da sein wird, ist unsinnig. „Dieses“ gibt es ja nur nicht. Dass „Überhaupt-Nichts, Ganz-Und-Gar-Nichts, Absolut-Nichts (Heidegger-Nichts)“ etwas sei widerspricht sich selbst und ist deswegen ontologisch unhaltbar. Niemals Da-Seiendes ist nur nicht, mehr ist für diesen Fall nicht zu äußern. Alle Etwas hingegen ergeben aus zwingender Erkenntnis das eine Gesamtwelt-„Alles“. Es enthält per definitionem alles das, was war, ist und sein wird. Wie sollte es erweiterbar sein, in sich selbst unterschiedlich, irgendwo irgendwann nicht gelten, vervollständigt werden können oder sich einem Gegenteil gegenüber befinden, wenn es das eine Gesamtwelt-„Alles“ ist. Es ist das im folgerichtigen Denken erfassbare, randlose, bedeutet: unbegrenzte, bedeutet: gegenteilslose Seinselement und steht als das immaterielle Grundprinzip für die Gesamtweltwirklichkeit.
 
Eine ernste Sache ist eine wahre Freude. – L. A. Seneca [4 v.Chr.(?) - 65]

 

Weltwirklichkeit besteht an erster Stelle aus Naturgesetzlichkeit


Aus dem System 2 mit einer mittleren Systemgeschwindigkeit v2 wird für eine System 2-Sekunde ein Lichtstrahl ausgesendet. Bei auf dieses Beispiel eingestellter geringerer System 1-Geschwindigkeit v1, 300000 km von System 2 entfernt, wird dieser Lichtstrahl über zwei System 1-Sekunden empfangen. Bei eingestellt größerer System 3-Geschwindigkeit v3, 300000 km von System 2 entfernt, wird dieser Lichtstrahl über eine halbe System 3-Sekunde empfangen. Aus System 2 sind System 1-Geschehnisse als schneller, System 3-Geschehnisse als langsamer ablaufend messbar, bezogen auf den Ablauf im eigenen System. Im Vergleich bleibt die Qualität der Geschehensabläufe bei allen Werten von v gleich. Allgemein betreffen zeitlich-relativistische Zusammenhänge nur das Verhältnis von System- und Lichtgeschwindigkeit (v und c), nicht von unterschiedlichen v-Werten zueinander. Die Lichtgeschwindigkeit c ist hier auf 300000 km/sec aufgerundet. Sie gilt unabhängig von allen Systemgeschwindigkeiten v als physikalische Universalkonstante.

Albert Einsteins zeitrelativistischer Formelausdruck Δt' = Δt / Wurzel aus 1–v²/c² führt im Vergleich zweier raumzeitlich unterschiedlich bewegter Inertialsysteme zum Faktor Γ in der Hendrik Antoon Lorentz'schen Transformation, woraus sich infolge der Lichtgeschwindigkeitskonstanz unterschiedliche Zeitskalen, Δt und Δt', ergeben. Wurde v zu c, so folgt dem gerade gegenwärtigen Moment-Element das nächste Moment-Element solange nicht, bis wieder v < c einkehrt. Konsequenz: Der Fluss der Momente wurde zu Null, die Dauer wurde zu Unendlich. Analog dem Verhältnis Elektronenfluss zum elektrischen Widerstand und trotz der gleichen Grunddimension Sekunde für Moment und Dauer aufgrund der Eindimensionalität zeitlicher Abläufe spiegelt sich das universell übertragbare Ohm'sche Gesetz wider. Philosophisch steht die Erkenntnis der Dauer als zeitlicher Widerstand dem ontologischen Gesetz der Widerspruchsfreiheit nicht entgegen, da alles Fließende stets zugehörigen Widerstand überwinden muss, in diesem Fall getrieben durch das Produkt Momente × Dauer (in sec²). Widerstand = Null gibt es nur nicht, die Vorstellung auch subjektiv daraus gedachter „Konsequenzen“ führt gedachte „Weltwirklichkeit“ ontologisch unhaltbar ad absurdum. Widerstand gewährleistet das Nacheinandersein von Wirkung als Folge von Ursache für jedes in seine Gegenwart gekommene Daseinselement. Räumlicher Widerstand: Distanz Ortpunkt A zu Ortpunkt B innerhalb des räumlichen Grundkoordinatensystems X, Y, Z.

Offen gesagt... hätte doch... oder doch lieber rückgängig machen ?

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