Basis der Grundlage
Wovon „alles“ abhängt... – also auch wir. Korrekturen vorbehalten. Erich R. Andersen
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Beobachterabhängigkeit 
Infolge physikalischer Eigenschaft ist ein beobachtendes Individuum als erstes abhängig von RZT, als zweites von den ihn erreichenden Wirklichkeitsinformationsdaten, aufgrund derer eine innerpersönliche Imagination, Assoziation, Extrapolation etc. entstehen kann, verbindbar mit dem Nachteil, die Dateninhalte subjektiv (künstlich) verfälschen, mit selbstgenerierten Informationen vermengen oder sie schlicht ignorieren zu können. Einem Bewusstsein, das kraft seiner Fähigkeit zu Assoziation und Phantasie aus Eingangsdatenströmen ganze Weltbilder schafft, die der entsprechenden Wirklichkeit sehr wohl genau genug entsprechen können, muss auch Eigenkreativität zugestanden werden mit dem Vermögen und oft zum Nachteil vieler anderer Bewusstseinsinhaber, Weltbilder ganz anderer Art zu generieren. Sowohl Orientierung im Ambiente wie auch Ichbewusstsein sind aber ohne außerpersönliche Wirklichkeitsinformation und innerpersönliche Reflexion darauf auch dem Allerklügsten unter uns nicht gegeben. Ob Menschen sich ihresgleichen gegenüber gut oder nicht gut verhalten, so konnte einst doch jeder von uns das Ichbewusstsein erst mit der Rezeption externer Wirklichkeitsinformation entwickeln, was die Entwicklung von Decodierfähigkeit voraussetzt – für uns als Sprachanwendung bezeichnet (je größer der Sprachschatz, umso umfangreicher unser Decodiervermögen).
 
Beobachtungsunschärfe
Als sicher gilt, dass Wirklichkeit morgen so Wirklichkeit sein wird, wie sie es dann ist, einerlei, ob heute genau oder unscharf prognostiziert. Infolge Zugang zur Wirklichkeit allein über die von ihren (Elementar-)Prinzipien abgegebenen Informationen bleibt Wirklichkeit nur indirekt und unvollkommen erfassbar. Ein Wirklichkeitsinformationselement lässt sich zeitlich oder räumlich und auch nur beobachtungsbeeinflusst wahrnehmen. Das aussagewahre Modell einer Wirklichkeit deckt sich mit ihr im praktischen Gebrauch zur Genüge – und sehr oft viel besser.
Beobachterarroganz 
Dass Wirklichkeit ohne Bewusstsein nicht existiere oder Makro- wie Mikrowirklichkeit nicht (also zur Gänze nicht) voraussagbar sei, ist Weltbildkreation als arrogante Kopfgeburt, die den insoweit völlig überforderten Menschen in den Weltmittelpunkt stellen und alles andere um ihn herum von ihm abhängig machen will. Privat- oder gruppenegoistischer Einfluss entstammt innerpersönlich-geschlossenen Denksystemen und erzeugt u. a. anthropozentrische Weltbilder. Diese Einflüsse, unterstützt durch Intuitionseffekte, überschreiten um ein Vielfaches die natürliche Beschreibungsunschärfe, deren Einwirkung auf Vorhersagen für die lebenspraktische Anwendung ja vernachlässigbar klein ist. Zu sagen, weil im Elementarumfeld Großkonturen nicht erkennbar sind, dass es Unterscheidbarkeit nicht gebe (Ich, Du, Es), ist infolge Ignoranz der Perspektiven in gleicher Weise höchst arrogant. Wirken derlei subjektive Interessen und intern generierte Denkinhalte in die vermeintliche wahre Beschreibung einer Wirklichkeit ein, so ist das vermessen und der Rezipient der Beschreibungsaussage wird in seiner ihm zustehenden Ernsthaftigkeit entwürdigt.
Beschreibungsrezeption 
Nicht jeder eine wirklichkeitsverfremdende Beschreibung rezipierende und daraus eine bestimmte Handlung ableitende Mensch lässt sich entwürdigen, sondern schöpft aus dem plausiblen Aussageteil, um z. B. technische Groß- oder Ultrapräzisionsprojekte zu entwerfen, woraus dann „wirklich = wirkend Brauchbares“ entsteht – auch für den Wirklichkeitsignoranten oder -verfälscher. Hinreichende Vorhersagbarkeit auch aus mikro-unscharfem Messergebnis heraus ist dokumentiert, sonst hätten wir die daraus in Angriff genommenen Instrumente nicht und nicht die daraus in Angriff genommenen teuren Teilchenbeschleunigungsanlagen etc. Auch lassen sich entstandene Projekte (Es) sehr wohl in gleicher Weise voneinander unterscheiden wie ein dieses leugnender Denker seine Identität (Abgrenzung) besitzt und jener, den er mit seiner Kopfgeburt einzunehmen versucht, eine andere (Ich, Du).
Die Basis
Die Intention, dem Zweck treu zu bleiben (Wirklichkeitsmodell soll Wirklichkeit entsprechen), ist alleinige Basis dafür, dass Wirklichkeit bestmöglich beschrieben wird und nicht eine egoistische Wunschweltimagination.
   
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