Fundament der Basis der Grundlage
Wovon „alles“ abhängt... – also auch wir. Korrekturen vorbehalten. Erich R. Andersen
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Realität
Der Schein soll nie die Wirklichkeit erreichen, und siegt Natur, so muss die Kunst entweichen. Schiller, Gedichte
Missbrauch von Realität 
Widerlegt Wirklichkeit Idealisten, so können sie sehr böse werden. Jean-Louis Barrault sinngemäß
Erkenntnis der Realität
Wirklichkeit hat physikalischen, Wahrheit hat logischen Charakter. Wirklichkeit und Wahrheit sind Realität. Wirklichkeit ist ohne Gegenteil, Wahrheit hat ihr Gegenteil als zugehöriges Komplement. Nicht-Wirklichkeit gibt es nur nicht, Nicht-Wahrheit gibt es. Wirklichkeit ist Ungedachtes, Wahrheit ist Gedachtes. Es ist wahre Aussage, dass eine Aussage nicht wahr ist, deren Inhalt als Beschreibung einer physikalischen oder anderen Existenz gedacht war, es diese physikalische oder andere Existenz aber nicht gibt. Es ist nicht wahre Aussage, dass etwas Wirkliches nicht wirklich sei. Wirklichkeit ist von Intelligenz unabhängig, Wahrheit hängt vom individuellen Intelligenz-, aber auch vom Intentionsgrad ab und von weiterem. Den auf Beschreibung von Wirklichkeit zielenden Inhalt eines Gedachten, das zur Wirklichkeit bezugslos ist, als Wirklichkeit zu bezeichnen ist aussagefalsch, aber auch, ihn als Nicht-Wirklichkeit zu bezeichnen. Die Aussage gründet auf innerpersönliche Imaginationsinformation und hat mit Wahrheit und ihrem Komplement zu tun, nicht mit Wirklichkeit. Doch gehört – selbstverständlich – alles Denken zur Realität (es gibt Denken). Zur Realität gehört aber auch ein Drittes.
 
Wahrheit vs. Wirklichkeit
Aussagewahrheit 
Unwahrheit oder Erkenntnisunschärfe sind Denksache, nicht Wirklichkeitssache. Wirklichkeit kann aufgrund der von ihr ausgehenden Informationsdaten beschrieben werden. Nur aufgrund der von ihr ausgehenden Informationsdaten. Die Informationsdaten sind irgendwie codiert und nicht an eine bestimmte Adresse gerichtet. Sie bilden Wirklichkeit ab und sind der einzige Zugang zu ihr. Von ihrer Decodierung und Deutung durch ein intelligentes Individuum (Empfänger dieser Daten) hängt dessen Aussagewahrheit ab und davon, ob die Informationsdaten der Wirklichkeit mit den auf sie einwirkenden Informationsdaten der Beobachtung (Messung) interferieren, ferner von der Dass-/Wie-/So-Unterscheidung und der Rücksichtnahme auf Wesen und Eigenschaft der Wirklichkeit durch das beobachtende Individuum, vom Einfluss seiner Intentionen, Relevanznahme und Konstitution, seines Habitus usw. auf den Vorgang der Deutung und Beschreibung.
Auffassen, erfassen 
Das Prinzip einer Wirklichkeit enthält permanent die Abgabe – aus dieser Wirklichkeit heraus – von wirklichkeitsbezogenen Informationsdaten aller Art, transportiert über ein jeweils geeignetes Medium in einem jeweils geeigneten Weltpotentialfeld. Der jeweilige Datenstrom ist codiert wahrnehmbar, nicht die Wirklichkeit an sich, wie nah sie einem auch sei. Der Beobachter fasst den Code auf, versteht ihn zunächst rudimentär, reflektiert mehrfach auf das jeweils neu Verstandene und generiert nach der Erfassung ein Ergebnis, um daraus ein Modell der Wirklichkeit zu entwerfen. Beobachtungsunschärfe ist unausweichlich, doch ganz überwiegend entsteht Verfälschung von Wirklichkeit (Schein) durch Einwirkung sachfremder Interessen oder partieller Unfähigkeit (Vorwissensdefizit, mangelnder methodischer Ansatz, Abgelenktsein usw.).
Fundamentalwirklickeit RZT
Eine Wirklichkeit befindet sich im Weltpotentialfeldsystem Raum, Zeit, Temperatur, einerlei, ob sie infolge günstiger Voraussetzungen gerade wahrgenommen werden kann oder erst erwartet bzw. bereits beschrieben wird. Im Prinzip der fundamentalen Weltwirklichkeit RZT ist die Abgabe fundamentaler Weltinformationen über die RZT-Existenz in ihrem ganzen Sein und Wesen enthalten. Die Sensorik eines intelligenten Individuums kann nach Empfang der Daten zu seinen Reflexionen auf die aus dem Empfang gewonnenen ersten Denkvorgänge führen. Datenträger für die fundamentalen Weltinformationen sind Korpuskular- und Wellenstrahlung, die es als eigenständige Wirklichkeiten gibt – voneinander getrennt oder miteinander interferierend.
Das Fundament 
Zu Wirklichkeit und Wahrheit gesellt sich Information unbezweifelbar als ihr Bindeglied. Die drei Begriffsinhalte bilden das reale Weltfundament ab – „alles braucht“ sie, um zu sein. Dem Bewusstsein mit seiner Voraussetzung (körperlicher Bewusstseinsträger) erschließt sich über Information mit ihrer Voraussetzung (Medium) die Wirklichkeit. Wirklichkeit ist da (ist nur da, ist also komplementärlos da; Nichts gibt es nur nicht – was es gibt, ist nicht nichts). Information befördert Auskünfte über sie. Ein Bewusstsein kann sich die Auskunft zunutze machen, und sei es, um zu erfahren, wo es sich wann befindet und was es selber denn eigentlich ist.
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